Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder - Anstalt des öffentlichen Rechts

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Zusätzlich setzt man auf Werbung cas bestes online casino mit schneller auszahlung durch Influencer*innen, um Produkte in den aktuell relevantesten sozialen Medien wie TikTok oder Twitch zu bewerben. Obwohl einige Plattformen die Werbemöglichkeiten für Glücksspiele in jüngster Zeit eingeschränkt haben, sind die Möglichkeiten für Glücksspielwerbung, nicht zuletzt durch die sozialen Medien, vielfältiger geworden.

  • Werbeverbote in Stadien und auf Trikots von Profivereinen
  • Einschränkungen für Werbung in regionalen Amateursportligen
  • Diskussionen über ein vollständiges Sponsoring-Verbot im Sport
  • Ausnahmeregelungen für Lotto- und Toto-Werbung

Saskia Rößner: Was sind Besonderheiten von Glücksspiel-Werbung in sozialen Medien? Johannes Singer: Zur Beantwortung dieser Frage lohnt sich zunächst ein Blick auf die Besonderheiten sozialer Medien.

Erforderliche Unterlagen

Januar 2025 - 09:30 Innenminister:innen der Länder fordern, dass illegale Glücksspielangebote ausländischer Anbieter für den deutschen Markt „aufgedeckt, konsequent verfolgt und angemessen bestraft werden“16. ARD-Doku: Spielverderber – wie Wettbetrüger den Fußball manipulieren25. BGH ruft EuGH in Sportwetten Prozess an25. Sportwetten bei der EM: Das Spiel und die Sucht7. ZDF frontal: Warum Sportwetten kein harmloses Hobby sind – mit Nico Heymer3.

Werbung auf Webseiten

Schicke uns deine ausgefüllte Beitrittserklärung und unterstütze unser Team! Hinsichtlich der Art und Weise, wie geworben werden darf, bestehen Einschränkungen. So darf Glücksspielwerbung zum Beispiel nicht den Eindruck erwecken, dass Spielerinnen und Spieler Einfluss auf Glücksspiele nehmen können. Wenn Sie Hinweise darauf haben, dass Werbung für legal in Hamburg vor Ort angebotenes Glücksspiel gegen diese Vorgaben verstößt, können Sie dies der zuständigen Stelle melden. Sie können auch melden, wenn Sie Hinweise darauf haben, dass für illegales Glücksspiel vor Ort in Hamburg geworben wird.

Warum richtige Tipps nicht automatisch zu Wetterfolg führen

Vor kurzen haben wir Dr. Tobias Hayer zum Trend von Glücksspiel-Streaming auf Twitch und YouTube interviewt. Auf das Thema Glücksspiel-Werbung in sozialen Medien konnten wir dabei nicht tief genug eingehen. Das möchten wir mir diesem Interview nachholen. Wir haben Johannes Singer, Doktorand am Gambling Research Center der Universität Hohenheim, gefragt, was es mit Social Media und Glücksspiel auf sich hat. Sie ermöglichen uns immer und überall, unabhängig von Ort und Zeit, miteinander zu interagieren und zu kommunizieren. Nicht zuletzt deswegen nehmen soziale Medien einen immer größeren Stellenwert in unserem Alltag ein. Das zeigt sich auch daran, dass die Relevanz sozialer Medien in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat. Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie aus dem Jahr 2021 bestätigt diesen Trend auch für Deutschland. Gerade in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen nutzt eine Mehrheit, nämlich 66 % der Befragten, soziale Medien mindestens einmal am Tag. Parallel zur Häufigkeit steigt auch die Nutzungsdauer. Soziale Medien sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden und strukturieren zunehmend unser Verhalten sowie unsere Wahrnehmung. Vor diesem Hintergrund erscheinen soziale Medien als Werbeplattform vielversprechend, um möglichst viele Personen weltweit anzusprechen. Dafür bedarf es keiner aufwendigen Werbekampagnen, da die Nutzer*innen die Reichweite der Werbeinhalte selbst erhöhen. Ein einfacher Klick reicht aus, um Meldungen mit einem Like zu versehen oder Videos zu teilen, wodurch die Inhalte der persönlichen Freundesliste sichtbar gemacht werden. Auf diese Art und Weise können auch Nutzer*innen erreicht werden, die sich sonst nicht für Glücksspielinhalte interessieren. Somit bieten soziale Medien eine attraktive Alternative für Anbieter*innen von Glücksspielen, ein möglichst großes Netzwerk von potenziellen Kund*innen anzusprechen sowie bestehende Kund*innen an die eigene Marke zu binden. Saskia Rößner: Was an Glücksspiel-Werbung auf Social Media bewerten Sie als problematisch?

Prüfungspflicht? Ja – Intensive rechtliche Kontrolle von Lizenzen? Nein

Saskia Rößner: Wo findet sich heute überall Werbung für Glücksspielangebote? Johannes Singer: Letztendlich kann uns Werbung für Glücksspielangebote überall in unserem alltäglichen Leben begegnen – beispielsweise Angebote für Lotterien beim Einkaufen, Reklame für Wettanbieter*innen bei Sportveranstaltungen oder Werbe-Slogans im Radio auf dem Weg zur Arbeit. Aber auch daheim auf dem Sofa begegnen uns Glücksspielangebote wie Werbe-Spots im TV. Natürlich gewinnen digitale Werbe-Inhalte in den Zeiten von sozialen Medien zunehmend an Bedeutung. Neben Werbe-Bannern auf Webseiten, gesponserten Links in den gängigen Suchmaschinen oder Werbe-Videos in verschiedenen Apps haben die meisten Glücksspielanbieter*innen in Deutschland Accounts in den gängigen sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter. Johannes Singer: Grundsätzlich sind die Verbreitung und die Intensität von Glücksspielwerbung durch soziale Medien gestiegen. Vor allem Jugendliche und junge Menschen nutzen soziale Medien häufiger und länger. Dadurch erhöht sich nicht nur die Reichweite der Werbung, sondern auch die Häufigkeit, mit der sich eine Person mit Werbeinhalten konfrontiert sieht. In diesem Zusammenhang erscheint die Beschaffenheit von Glücksspielwerbung als nicht unproblematisch.

Werbekanal Erlaubnisstatus Besondere Einschränkungen Zeitliche Beschränkung (falls vorhanden)
Fernsehen Eingeschränkt erlaubt Nur nach 21:00 Uhr, Keine Sportwerbung live 21:00 - 06:00 Uhr
Radio Eingeschränkt erlaubt Verbot während Kindersendungen Keine pauschale Sperrzeit
Internet (Display) Erlaubt mit Auflagen Altersverifikation vor Zugang, Jugendschutzfilter Keine
Soziale Medien Hoch umstritten / eingeschränkt Strikte Altersgating, Verbot von Hashtags, die Minderjährige ansprechen Keine
Printmedien Erlaubt Nicht in Jugendzeitschriften oder -beilagen Keine

Studien in diesem Bereich haben gezeigt, dass entsprechende Werbeanzeigen nur in sehr seltenen Fällen mit Warnhinweisen oder Hinweisen zur Altersbegrenzung versehen waren.

Geld zurückfordern – Aber wie?

Nach der Rückkehr zum GlüStV bleiben bestehende Lizenzen trotzdem gültig Nach der Abwahl der CDU/FDP-Landesregierung kehrte das Land unter der Koalition aus SPD, Grünen und SSW im Jahr 2013 zum gemeinsamen GlüStV zurück – doch die auf mehrere Jahre erteilten Lizenzen für Wettanbieter im Internet bestanden fort, wurden 2019 von der Jamaika-Koalition verlängert und gelten teilweise bis heute. Parallel trat Schleswig-Holstein erneut dem GlüStV bei. EuGH: Urteil über Sonderweg Schleswig-Holsteins und Online-Glücksspielverbot Im Juni 2014 gab der EuGH dem Sonderweg Schleswig-Holsteins quasi recht. Der Sportwettanbieter Digibet hatte gegen das Verbot von Online-Glücksspiel in Deutschland geklagt. Die Frage war dabei, wie es sein kann, dass Online-Sportwetten nur in einem Bundesland erlaubt sind, im Rest des Landes aber nicht.

2. Soziale Dimension des Glücksspiels

Der EuGH meint dazu: Das zeitweilige Ausscheren des Landes aus dem Glücksspielstaatsvertrag habe die striktere Verbotspolitik der übrigen deutschen Bundesländer nicht infrage gestellt. Der Weg aus dem Chaos: Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) Dennoch wurde klar, dass ein zentrales Organ zur Kontrolle hermuss. Die cas beste slots online casino schweiz Hoffnung liegt nun auf der GGL, die gerade in Sachsen-Anhalt aufgebaut wird und am 1. Januar 2023 vollumfänglich einsatzfähig sein soll. Ob die ausgeuferten Zustände beim Online-Glücksspiel inklusive Online-Sportwetten und der Werbung dazu in den Griff zu bekommen sind, bleibt abzuwarten.

Glücksspielwerbung gehört verboten

Aktuell klagen fast alle zugelassenen Sportwettanbieter gegen zentrale Spielerschutzvorschriften wie z.B. das monatliche 1.000-€-Einzahlungslimit für Online-Sportwetten. Und das, obwohl die Behörde bereits großzügige „Ausnahmen“ bis zu 30.000 € monatlich gewährt hat. BgSwW-Pressemitteilung: „Pokal-KO für tipico!“ – Keine Wettwerbung auf Amateurplätzen!13. Verbotene Live-Wetten fluten das Netz 22. Gleichzeitig werden Glücksspiele als etwas ganz Alltägliches, im Sinne einer Freizeitbeschäftigung, dargestellt. So werden beispielsweise Sportarten, in Deutschland vor allem der Fußball, untrennbar mit Glücksspielangeboten verbunden. Stichwort zwölfter Mann: Mit Hilfe von Werbung wollen einige Anbieter von Sportwetten das Bild vermitteln, dass eine Wette zum Mitfiebern mit der eigenen Mannschaft zu einem noch spannenderem Spielerlebnis anregt. Dabei wird das Glücksspiel mit positiven Emotionen und Gefühlen verbunden, um möglichst viele Nutzer*innen anzusprechen. Aus der Perspektive des Jugendschutzes ist die Entwicklung durchaus kritisch zu betrachten.

  • Kennzeichnungspflicht für Werbung als "Werbung" oder "Anzeige"
  • Verbot der Darstellung von Glücksspiel als Problemlösungsstrategie
  • Vorgaben zur sachlichen und nüchternen Gestaltung von Werbemitteln
  • Verbot von Werbung mit prominenten Personen, die für junge Menschen Idole sind

Ähnlich verhält es sich mit Influencer*Innen für Glücksspiele. Diese präsentieren ihren Zuschauer*innen Glücksspiele als harmloses Hobby. Dabei zeigen sie oder spielen sie sogar oftmals selbst live Glücksspiele auf ihren Kanälen in den sozialen Medien, beispielsweise auf Twitch.tv, und suggerieren ihren Zuschauer*innen unter anderem ein positives Spielerlebnis.

Fernsehsender zeigt Werbung für Online-Casinos

Sonderregelung Schleswig-Holsteins verursacht Chaos im ganzen Land Das bedeutet: Jedes Bundesland kann selbst bestimmen, wie Glücksspiel geregelt wird. Zu Zeiten, als Glücksspiel ausschließlich vor Ort in Spielbanken und Wettannahmestellen stattfand, ergab diese Zuständigkeit mehr Sinn. In der digitalen Welt ist es hingegen nahezu unmöglich, den Raum für eine gesetzliche Regelung auf ein Bundesland einzugrenzen. Daher haben sich alle Bundesländer geeinigt, ein gemeinsames Gesetzeswerk in Form eines Staatsvertrages zu erarbeiten. Die getroffenen Regelungen gingen Schleswig-Holstein nicht weit genug.

Warum steht Glücksspielwerbung in der Kritik?

Insbesondere die FDP setzte sich für eine weitergehende Liberalisierung ein. Das Beispiel Schleswig-Holsteins zeigt, wie die Sonderregelung für einen Teil Deutschlands landesweites Chaos verursacht hat. Online-Glücksspiel: Nur in Schleswig-Holstein erlaubt, aber in ganz Deutschland beworben Im Jahr 2011 schlug Schleswig-Holstein als einziges Bundesland einen eigenen Weg ein und erließ ein Gesetz, das das Online-Glücksspiel legalisierte. Online-Glücksspielanbieter konnten Lizenzen für Schleswig-Holstein erwerben, die zunächst sechs Jahre lang galten. Vergeben wurden 26 Lizenzen für Sportwettanbieter und 23 Lizenzen für Online-Casinospiele.

Wie fragwürdige Finfluencer arbeiten – und woran sich das erkennen lässt

Das führte allerdings dazu, dass Sportwettanbieter – so wie viele andere Anbieter von Glücksspielen – nicht nur in Schleswig-Holstein warben, sondern bundesweit. Oder es war ein meist sehr schnell gesprochener Nebensatz zu hören, in dem darauf hingewiesen wurde, dass das Angebot nur für Spieler*innen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein gilt. Dennoch waren die Online-Glücksspiele für alle Deutschen ab 18 Jahren leicht zugänglich und in deutscher Sprache verfasst. Kaum eine Person, die nicht im nördlichsten Bundesland wohnte und sich nicht genau mit den rechtlichen Regelungen befasst hatte, konnte auf die Idee kommen, dass sie illegal – oder zumindest in einem rechtlichen Graubereich tippte. Viele Anbieter warben dazu mit vermeintlich EU-weit gültigen Lizenzen aus Malta oder Gibraltar, wo sie häufig ihren Firmensitz hatten und noch haben.